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Ausgabe 04/12
Im Spiegel der Kritik
Tobin Hood-Steuer mit Nebenwirkungen
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Nach Krisengipfeln und Rettungsschirmen diskutiert Europas Politik nun ein neues Rezept gegen Schuldenkrise und Marktverwerfungen: die Finanztransaktionssteuer. Sie soll die Krisenverursacher zur Kasse bitten, Spekulationen eindämmen und damit die Finanzmärkte beruhigen. Aber gibt es eine solche Tobin Hood-Steuer wirklich ganz ohne Nebenwirkungen?
Der Ökonom John Keynes hatte bereits 1936, sein Schüler und späterer Nobelpreisträger James Tobin 1972 die Idee für eine Steuer zur Eindämmung von Währungsspekulationen. Ihre Überlegungen zielten darauf ab, die hektischen Transaktionen dadurch auszubremsen, indem man sie schlichtweg mit einer Steuer belegt. Die so eingenommenen Gelder könnten dann zur Armutsbekämpfung oder für den Umweltschutz eingesetzt werden.
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